Erfurt – eine Hassliebe

Krämerbrücke im Frühling

Zugegeben: der Titel ist provokant. Aber Erfurt bedeutet für uns manchmal sowohl Positives, als auch Negatives. Mitossi Martin ist hier geboren und aufgewachsen und verbindet viele schöne Momente mit seiner Heimatstadt. Mitossi Maria hingegen ist durch das Studium zugezogen. Und gerade dieses Studium hat hier einen guten Start in der Stadt maßgeblich erschwert. Während viele noch an die Vorteile eines Bachelor-Master Systems glauben, musste sie lernen, wie schwer ein Uniwechsel tatsächlich sein kann. Zusätzliche Semester, unendlich viel Bürokratie und ein Hürdenlauf inklusive Anwalt. Von einem Uniwechsel kann man daher, in Erfurt und anderswo, nur abraten.

Auch als frisch gebackenes mitossi Bühnenduo hatten wir es in Erfurt nicht immer leicht. Man braucht hier viel Geduld und Muße. Während wir von manchen mit offenen Armen empfangen wurden, bei denen wir noch heute regelmäßig zu Gast sind, erlebten wir bei anderen viel Eigenbrödlerei. Es entsteht bis heute viel Gutes, viel Kreatives und Szenisches in Erfurt. Jedoch braucht es bei manchen noch ein wenig mehr Offenheit, um mit den szenischen Städten der Republik mitzuhalten.

Daher bleiben wir dabei: Wir sind gerne in Erfurt und tragen die positive Botschaft einer Stadt im Aufbruch nach ganz Deutschland.

26.07.2018 / Martin

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