Mission Impossible: die Kulturagenten

Da guckste in die Röhre!

Kulturagenten, das klingt cool, das klingt nach Potential und Engagement. Entsprechend heißt es auch auf der Webseite:
„(…) Kulturagent*innen initiieren daher gemeinsam mit Schüler*innen, Lehrer*innen, der Schulleitung, Eltern, Künstler*innen sowie Kulturinstitutionen ein breites Angebot der kulturellen Bildung: Sie setzen künstlerische Projekte um, erproben neue Vermittlungsformate, stoßen Reflexionsprozesse über die Möglichkeiten von Kunst und Kultur in Schule an und bauen langfristige Kooperationen mit Kulturinstitutionen auf. (…)“

Ganz klar – die müssen wir kennenlernen, da wollen wir mit dabei sein! Gesagt, getan, Mail verfasst, zack – nur einen Monat später haben wir einen Termin beim Dachverband. Gut, unser Termin mit der Hauptverantwortlichen wurde kurzfristig an die Assistentin weitergegeben, aber wir sind nicht wählerisch und es wird trotzdem ein freundliches Gespräch über das Programm und potentielle Projekte. Dabei werden wir immer wieder auf die Kulturagenten (thüringenweit 10 an der Zahl) hingewiesen, die wir auf jeden Fall kontaktieren sollten. Hm, die gleichen Kulturagenten, die wir zwei Jahre zuvor auch schon mal kontaktierten, die aber nie auf unsere Kontaktaufnahmen reagierten? Was soll’s, alle guten Dinge sind drei. Also probieren wir es einfach nochmal. Schließlich sind die Kulturagenten doch immer händeringend auf der Suche nach Kooperationspartnern, oder? Sie sind schließlich die Brückenbauer zwischen Schulen und Künstlern. Und sicherlich sind unsere Mails vielleicht damals auch einfach untergegangen. Wir probieren es einfach nochmal.

Aber auch diesmal haben wir kein Glück. Wir bleiben wartend zurück und fragen uns ob es kein Interesse an engagierten Menschen mehr gibt, die etwas bewirken und ihren kreativen Beitrag an Schulen leisten möchten. Fehlt denn selbst hier der Anstand mit ein paar Zeilen eine kurze Antwort zu verfassen?
Aber – vielleicht sind ja auch alle sehr beschäftigt damit künstlerische Projekte umzusetzen, Reflexionsprojekte in Richtung Kunst und Kultur anzustoßen. Wollen wir es hoffen!

Wir haben das Warten übrigens aufgegeben. Denn wie sagte mal ein weiser Mann:
“Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet.“

28.08.2018 / Maria & Martin

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